Projektziele

Entwicklung von Trainingsmaterial und –konzepten, welche grenzübergreifend anwendbar sind und die:
  • Jugend, Gesundheit und Demokratie fördern, indem sie Jugendleiter*innen aus
    benachteiligten Regionen und Gemeinden entwickeln, die anschließend als Rollenvorbilder
    für Altersgenossen dienen können;
  • Die öffentliche Anerkennung und Förderung informeller Lernmethoden für Jugendliche/junge
    Erwachsene stärken;
  • Partnerorganisationen darin unterstützen, benachteiligten Jugendlichen Zugang zu
    innovativem, informellem, lebenslangem Training zu ermöglichen, mit dem sie die auf dem
    Arbeitsmarkt verlangten Soft Skills erlenen: Selbstvertrauen, Kommunikation, Führung und
    Verantwortung;
  • Grenzübergreifende Kooperationen fördern und die Jugendleiterarbeit internationalisieren,
    indem sie eine offen zugängliche, europäische Bildungsquelle etablieren;
  • Auf die Akkreditierung eines neuen Jugendtrainingsprogramms abzielen, um die
    internationale Jugendarbeit zu fördern.
Diese Zielsetzungen sind notwendig, weil:
  • In ganz Europa sich die Menschen immer weniger bewegen (Eurobarometer 2014), was zu
    einer öffentlichen Gesundheitskrise führt (UK Parliamentary Commission 2014). Das Projekt
    unterstützt deshalb das politische Ziel, mehr junge Menschen in Bewegung zu bringen.
    Derzeit gibt es kein grenzübergreifendes Training, das benachteiligte Jugendliche zu
    Jugendleiter*innen ausbildet, die ihr Altersgenossen zu einem gesünderen/aktiveren
    Lebenswandel inspirieren könnten.
  • Bedeutung und Wert von Jugendleiter*innen zunehmend anerkannt werden; das Projekt fußt
    auf unserem gemeinsamen Glauben an das Potenzial benachteiligter Jugendlicher, aktive
    Jugendleiter*innen und Bürger*innen zu werden. Als Leitfaden dient uns das EU2020‘Youth
    on the Move’, welches auf das Engagement von jungen Menschen in der Frewilligenarbeit,
    Jugendleitungsarbeit und informeller Bildungsarbeit abzielt und den Bedarf spezieller
    inklusiver Ansätze benennt.
  • Junge Frauen sich weitaus seltener in Sport und Führungsrollen einbringen als ihre
    männlichen Altersgenossen, insbesondere in strukturschwachen Regionen. „…Männer in der
    EU sind sportlich aktiver als Frauen…dieser Unterschied wird v.a. deutlich in der Altersgruppe
    der 15-24 Jährigen, wo junge Männer weitaus mehr Sport machen, als junge Frauen (74% vs.
    55%).“ Der Unterschied in der Freiwilligenarbeit liegt in dieser Altersklasse bei 9% vs. 6%.
    Quelle: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_412_en.pdf
  • Die Jugendarbeitslosigkeit europaweit bei 3,5 Millionen liegt; unsere Zielgruppe,
    benachteiligte Jugendliche, tragen ein besonders hohes Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen
    zu werden. Arbeitgeber sagen, dass junge Menschen nicht die nötigen Fähigkeiten für den
    modernen Arbeitsmarkt besitzen. Ihnen fehle eine ganzheitliche, problemlösungsorientierteSicht (Employment Skills for the 21st Century). Dieses Projekt wird diese Lücke füllen und
    Trainingsresourcen entwickeln, mit deren Hilfe junge Menschen lernen, im heutigen Europa
    effektiv zu kommunizieren und gezielt Verantwortung zu übernehmen.
  • Jugend und Sport derzeit nicht über adäqaute Mittel und Methoden verfügen, um jungen
    Menschen ein Bewusstsein als europäische Bürger und Nutznießer zu vermitteln. Die
    Trainingsmaterialien werden grenzübergreifend anwendbar sein und jungen Menschen
    helfen, ihr Leben im europäischen Kontext zu verstehen, z.B. durch die Integration vom
    Youthpass und ähnlicher Kooperationen.
Diese Zielsetzungen sind erreichbar, weil:
Dieses Projekt die Erfahrungen und das Wissen von Expert*innen der Jungendleiterausbildung aus 4 Ländern zusammenführt.
Evidenzbasierte Untersuchungen zeigen, dass die Zielgruppe dieses Projektes ein großes Interesse an der Jugendleiterausbildung hat, dass sie Unterstützung sucht bei der Umsetzung gesundheitsfördernder Verhaltensweisen und dass informelles Training eine effektive Lernmethode ist.
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